Regeln für die KANBAN-Einführung

 

Durch die richtige Handhabung und konsequente Einführung von KANBAN kann eine große Wirkung erzielt werden. Die Einführung von KANBAN ist z.B. sinnvoll bei sehr schnellen oder sehr langsamen Zykluszeiten bei hohen Rüstzeiten, bei räumlich weit entfernten Lieferanten-Prozessen oder bei stark störanfälligen Prozessen.

Kanban reduziert Beständer, senkt die Durchlaufzeiten, vereinfacht die Steuerung, reduziert die Produktionskosten und verbessert die Qualität.

KANBAN sorgt dafür, dass nur genau das produziert wird, was gebraucht wird, und zwar genau dann, wenn es gebraucht wird.

Die fünf Schritte einer KANBAN-Einführung sind:

1. Analyse und Prozessauswahl
2. Festlegung von KANBAN-Regeln
3. Auswahl der KANBAN-Art
4. Planung und Dimensionierung
5. Erstellung der Karten und Organisationshilfen

Die acht wichtigsten KANBAN-Regeln:

1. Zu jedem Behälter gehört eine KANBAN-Karte
2. Die Kanban-Karte fungiert bei Entnahme eines Teils als Produktionsanweisung
3. Der Kundenprozess holt sicht die Teile
4. Die Teile werden in der Produktionsreihenfolge entnommen.
5. Es wird nur die entnommene Menge an Teilen nachproduziert
6. Fehlende Teile müssen schnellstmöglich nachproduziert werden
7. Kanban-Karten werden in der Abteilung hergestellt, die sie auch verwendet
8. Der Lieferantenprozess ist für die Qualität seines Produktes verantwortlich und muss Mängel sofort abstellen.

 

 

kanbansystem