|
Zentrales Element: Die KANBAN-Tafel
Gerade mittelständische Unternehmen
haben erkannt, dass nicht nur die variantenarme
Fertigung
von einer KANBAN-Steuerung profitiert. Mit den richtigen
Hilfsmitteln lassen
sich Produktivitäts- und Geschwindigkeitsvorteile
auch bei einer größeren Variantenzahl
erfolgreich
realisieren. Zentrales Organisationsmittel ist dabei eine Planungstafel, auch
Dispo- oder Kanbantafel genannt. Sie bietet den Planern und Mitarbeitern gleichermaßen
die Möglichkeit, einen umfassenden Überblick über
Bedarf und Vorräte zu gewinnen
und ihre Arbeitsabläufe
selbst zu steuern.
Die Kanbantafel wird unternehmensspezifisch
gestaltet, die Funktionsweise ist aber
immer ähnlich:
Die Karten werden zeilen- oder spaltenweise in die Fächer
der Tafel
gesteckt. Die Kartenfächer sind häufig
in Ampelfarben eingeteilt.
Die Karten werden beginnend mit
den grünen Fächern einsortiert. Hat
die erste KANBAN-Karte das
gelbe Feld erreicht, so wird damit signalisiert,
dass die
vorher festgelegte Losgröße erreicht ist
und die Fertigung beginnen kann.
Erreicht eine Karte das rote
Feld, so muss die Fertigung beginnen, sonst würde
die
Versorgung des nachgelagerten Prozesses in Gefahr geraten.
Die KANBAN-Methode muss nicht
zwingend unternehmensweit geführt werden.
Sie sorgt anforderungsgerecht
zwichen geeigneten Prozessen für
Kostenreduzierung und
Flexibilitätsgewinn. Das Prinzip ist denkbar einfach.
Sind die wichtigsten Parameter bestimmt, so reduziert sich
erfahrungsgemäß
der Dispositionsaufwand beträchtlich.
Wichtig für den Erfolg ist der Einsatz
unterstützender
Hilfmittel.
Insbesondere die Kanbantafel ist ein entscheidender Baustein
zur erfolgreichen Implementierung einer Kanban-Steuerung.

Erfolgsfaktor KANBAN
Regeln für die KANBAN-Einführung
Kanbantafel Staffelsicht V
Fächersystem Griffsicht
Zubehör Belegtaschen
Kanban Anwendungsbeispiele |
|

Anwendungsbeispiel: Kanbantafel Staffelsicht V Prisma

Anwendungsbeispiel: Griffsichten
|